Kreta – Mythos Labyrinth (Arte TV)

Ein Freund von mir hat das unterirdische Labyrinth im letzten Sommer besucht und von seiner abenteuerlichen Erkundung berichtet. Ganz ungefährlich war das nicht und vermutlich aus gutem Grund, ist diese Sehenswürdigkeit nur wenigen bekannt und wird in der Reiseliteratur auch nicht erwähnt. Um so interessanter ist die Reportage von arte, die etwas Licht in das Geheimnis um das Rätsel unter der Erde bringt.

Für den Gerichtsmediziner, Anatom, Anthropologen und Paläopathologen Philippe Charlier ist die griechische Mittelmeerinsel Kreta ein wahres Paradies. Hier erforscht er einen der ältesten Mythen der Menschheit: das große Labyrinth, das den Minotaurus gefangen hielt. In Begleitung von Efthymis Lazongas entdeckt er in den Höhlen der Insel die ersten Kultstätten der Antike. Im Herzen Kretas findet er das große Labyrinth, ein riesiges Netz aus unterirdischen Gängen, das nur selten erforscht und noch nie gefilmt wurde. Auch die Paläste des Königs Minos enthalten zahlreiche Hinweise auf das Labyrinth, die Philippe Charlier gemeinsam mit Efthymis Lazongas entschlüsselt. Damit enthüllen die beiden die Wahrheit über einen der wichtigsten Gründungsmythen der Antike.

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WAS DU NICHT SIEHST – Kreta (Arte TV)

Eine wunderschöne und berührende Reportage aus der ARTE Reihe “Was Du nicht siehst”, in dieser Folge ist Kreta das Ziel der Reise.

KRETA – Die junge französische Journalistin Sophie Massieu reist um die Welt. Doch das, was sie ihren Zuschauern auf ihrer etappenreichen Tour zeigt, kann sie selbst nicht sehen. Denn Sophie Massieu ist blind. Auf der Mittelmeerinsel Kreta spürt Sophie Massieu der antiken griechischen Zivilisation nach.
Auf Kreta reisen Sophie Massieu und ihr Hund Pongo ins erste Jahrtausend vor Christus und entdecken die Keramikkunst der Kreter. (…) Anschließend folgt die blinde Journalistin der Archäologin Irene Gavrilaki in ein unterirdisches Heiligtum und wird von ihr mit den mystischen Praktiken antiker Höhlenbewohner vertraut gemacht. (…) Am Ende der Reise begleitet der Historiker Nikos Panagiotakis Sophie Massieu auf einem gepflasterten Weg, der sich einen Berghang entlangschlängelt. Die Straße führte die Töpfer früher zum Lasithi-Plateau. Die grüne Hochebene gehört zu den Natursehenswürdigkeiten Kretas.

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Die Lyra singt, tanzt und lacht: Vom Zauber kretischer Musik

Im Verlag Dr. Thomas Balistier ist unlängst dieses sehr lesenswerte Buch erschienen:
“Die Lyra singt, tanzt und lacht: Vom Zauber kretischer Musik” von Arn Strohmeyer.

“Die Musik der größten griechischen Insel hat eine jahrhundertealte Tradition, ist Volksmusik im besten Sinne des Wortes und lebt heute von ihrer ungeheuren Vitalität und Vielfalt. Kretische Musik ist im wesentlichen Lyramusik, der Lyraspieler ist ein viel geliebter und verehrter moderner Held. Der Klang der Lyra und die Identität Kretas sind eins.
Arn Strohmeyer versucht den Zauber dieser Musik mit dem Land, seinen Mythen und seiner Geschichte, vor allem aber mit dem Widerstandsgeist und Freiheitswillen, mit der Poesie und Lebensfreude der Kreter zu erklären. Stellvertretend verweist er auf einige weit über Kreta hinaus bekannte Musiker, wie Mikis Theodorakis, Nikos Xilouris, Psarantonis, Jannis Markopoulos oder Ross Daly.”

 

Verlag Dr. Thomas Balistier
Sedones 18, Mähringen 2013
ISBN 978-3-937108-30-8
122 Seiten, m
it Fotos
12,80 €